Der Mauerläufer war nicht die einzige Überraschung
Am 1. Sonntag im Februar ging es wieder einmal ins teilweise stark vereiste Sittertobel runter. Kurz nach dem Start zog ein Sperbermännchen die Augen der 25 Teilnehmer auf sich. Im Geäst war er nicht einfach zu entdecken. Schön präsentierte sich hingegen der Mauerläufer, zwar ziemlich weit weg, dafür aktiv von einem Brückenpfeiler zum anderen wechselnd. Mehrere Beobachter:innen hatten diesen Vogel noch nie gesehen. Was für ein Glücksgefühl!







Wasseramseln wechselten entlang des Flusses meist laut rufend ihre Standorte und konnten dank ihrer weissen Brust auch von Auge aus weiter Distanz gut entdeckt werden.
Erste Kolkrabenbrut an der Fürstenlandbrücke
Dass Kolkraben an den entlegenen und unzugänglichen Felsen im Urnäschtobel brüten, war bekannt, dass sich nun aber ein Paar an der Fürstenlandbrücke niedergelassen hat, ist doch überraschend. Die Raben waren aktiv mit Nistmaterial unterwegs und fühlten sich offensichtlich durch unsere Anwesenheit – fast auf Augenhöhe des Nestes – gestört. So verliessen wir den Platz zügig wieder.





Text: Franz Blöchlinger
Fotos: Steffi Kollmann, Franz Blöchlinger, Jonathan Graf & Eric Allenspach